Dioxin- und furanhältige Abgase

Beispiel: Recycling von Altkupfer und Kobalt für Batterienherstellung
Verwandte Aufgabenstellungen: Metallrecycling, Röstprozesse, thermische Abfallentsorgung

Beim Metallrecycling können, wie bei der Aufarbeitung von Altkupfer - zumeist Kabelmaterial - giftige Abgase entstehen. Die aufzuarbeitenden Rohstoffe werden einem Schachtofen zugeführt, der Staub, organische Schad-stoffe, Kohlenmonoxid, Dioxine sowie Furane emittiert. Zur Behandlung des komplexen Abgases werden ein Hochtemperaturschlauchfilter, eine regenerative thermische Oxidationsanlage (RTO) mit Rohgas-vorwärmung und eine Festbettadsorption eingesetzt, die über die RTO regeneriert wird. Durch den Kohlenmonoxidanteil über 3-6 g/Nm³ wird ein autothermer Betrieb (Zusatzbrenner abgeschaltet) erreicht, der einen besonders wirtschaftlichen Betrieb der höchst effizienten Anlage sicherstellt: Die Giftigkeit der Abgase verlangt höchste Reinigungsleistung und eine dichte RTO, die durch eine spezielle Klappenkonstruktion und ein leckfreies System erzielt wird. Das gesamte Schwelgas wird darüber hinaus während des Abbrennvorgangs rückgeführt.

Für die Herstellung von hochwertigen Batterien für elektronische Geräte wird Kobalt benötigt, das in einem Röstprozess aus einer Metallchloridlösung gewonnen wird. Bei diesem Röstprozess werden neben verschiedenen anderen Schadstoffen auch Dioxine und Furane emittiert. Über eine speziell entwickelte katalytische Oxidationsanlage, die vollständig dicht ist und keine bewegten Teile aufweist, wird die erforderliche hohe Reinigungsleistung erzielt (Restbeladung im Reingas < 0,1 TEQ ng/Nm³).

Fazit: CTPs spezielles Know-how für katalytische, adsorptive und regenerativ thermische Oxidations-technologie im Bereich der Nanogramm-Abreinigung ermöglicht die beste Wahl für diese sensiblen Industrieprozesse.  

Die Giftigkeit der Abgase verlangt höchste Reinigungsleistung