Distickstoffoxid (Lachgas)

Beispiel: Uran-Anreicherung
Verwandte Aufgabenstellungen: Herstellung von Salpetersäure und Caprolactam

Bei der Umwandlung von Uranerz in Uran-Hexafluorid (UF6) mittels Diffusionsverfahren zur Uran-Anreicherung oder auch bei der Herstellung von Salpetersäure und Stickstoffdünger für die Landwirtschaft, entsteht Lachgas in verschiedenen, unerwünschten Nebenreaktionen.
Für die thermische Zersetzung von Lachgas (N2O) bedarf es einer speziell entwickelten regenerativ-thermische Oxidationsanlage (RTO), die eine höhere Brennkammertemperatur und eine längere Verweildauer aufweist.
Flüssiges Ammoniak wird in die Brennkammer eingedüst, um das Stickstoffoxid (NOx), das zum Teil durch die Zersetzung von N2O entstanden ist, mit Hilfe einer SNCR (selektive nicht-katalytische Reduktion) abzubauen.

Fazit: Lachgas ist ein äußerst schädliches Treibhausgas, das ein Erderwärmungspotenzial von 310 Tonnen (1 Tonne N2O entspricht 310 Tonnen CO2) besitzt. Mit der Lösung von CTP werden nicht nur Emissionsziele erreicht, sondern auch Emissionszertifikate werden generiert und können auf dem Markt verkauft werden. Beim Verkauf dieser Emissionszertifikate kann der Gewinn sogar höher sein als die Betriebskosten der installierten Anlage!

Thermische Zersetzung von Lachgas