Thermische Abgasreinigung von siliziumhältigen organischen Verbindungen

Beispiel: Elektroindustrie
Verwandte Aufgabenstellungen: Elektronikindustrie, Beschichtungstechnik, Abfallentsorgung

Bei der Beschichtung von Glimmerisoliermaterialien treten hohe Schadstoffspitzen auf. Das an organischen Verbindungen reiche Abgas liefert bei der Oxidation in der regenerativen thermischen Oxidationsanlage (RTO) periodisch Überschusswärme. Durch die Speicher-wirkung der keramischen Wabenkörper wird der Wärmeüberschuss nutzbringend zur Erzeugung von Hochdruckdampf verwendet. 

Bei der Schadstoffzersetzung entsteht aus den siliziumhältigen Komponenten SiO2, das sich im Brennkammerbereich an der Keramik anlagert. In herkömmlichen Wärmetauschern lassen sich diese Anbackungen nur schwer entfernen, die Kanäle der Wabenkörper erlauben jedoch ein Auswaschen. CTP hat daher eine spezielle RTO mit zwei Rostebenen entwickelt, die ein Reinigen der Keramiklagen mit Wasser ermöglicht. 

Fazit: Das Problem der Wärmetauscherreinigung wurde gelöst, die Schadstoffe konnten effizient und wirtschaftlich entsorgt werden. Darüber hinaus gelang es, kostenlosen Dampf für die Produktion zu gewinnen.

Thermische Abgasreinigung von siliziumhältigen organischen Verbindungen